
Von der Konkurrenz zur Kooperation
Kaum ein Land verfügt über soviele verschiedene Coaching-Verbände, wie Deutschland. Das hat dazu geführt, dass Personalentwickler großer Unternehmen sich häufig eigene Qualitätskriterien für die Auswahl passender Coaches fest legen. Der notwendige Vergleich der Qualitätsstandards der Verbände wiegt für sie den Nutzen nicht auf.
Ein Teil der Verbände hat sich deshalb zu einem
Roundtable
Deutscher Coaching Verbände
zusammengefunden.
In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Vertreter der teilnehmenden Verbände aus und versuchen das Berufsbild Coach weiter zu professionalisieren und dabei ihre Qualitätsstandards anzugleichen.
Coaching-Verbände
Coach ist keine geschützte Berufsbezeichnung und so kann sich im Prinzip jeder der andere in Veränderungsprozessen begleitet, Coach nennen, ohne dass er eine bestimmte Ausbildung nachweisen muss.
Das ist einer der Gründe, warum wir in den Coaching-Kompass nur vollständige Profile aufnehmen, die neben dem jeweiligen Angebot vor allem auch über die Ausbildung und den Werdegang des Coachs informieren.
Neben diesen Informationen kann auch die Zugehörigkeit zu einem der zahlreichen Coaching-Verbände gerade für private Coachees (Klienten) eine Sicherheit in der Auswahl des Coaches bieten. Coaches, die sich einem Verband anschließen, verpflichten sich die Qualitätsstandards und häufig auch einen Ethik-Kodex einzuhalten. Je nach Verband ist die Aufnahme an strenge Regeln geknüpft.
Da eine Verbandsmitgliedschaft kostenpflichtig ist, sollte man hier nicht automatisch den Rückschluss ziehen, dass ein Coach ohne Verbandszugehörigkeit ein schlechter Coach sei.
Die folgende Übersicht deutscher Coaching Verbände enthält zur weiteren Information einen Link zur jeweiligen Website, Mitgliederzahlen (ca.) und Zugehörigkeit zum Roundtable Coaching.